Freitag, 24.02.2017
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Linux Geschichte

1991
Der 21 jährige Student Linus Benedict Torvalds aus Finnland beschließt, ein auf Minix basierendes OS für AT-368-Computer zu schreiben. Er postet am 1. August in der Newsgroup comp.os.minux folgenden Eintrag:

"...As I mentioned a month ago, I'm working on a free version of a Minix-look-alike for AT-386 computers. It has finally reached the stage where it's even usable (though may not be, depending on what you want), and I am willing to put out the sources for wider distribution. It is just version 0.02...but I've successfully run bash, gcc, gnu-makee, gnu-sed, compress, etc. under it." (linux.com)

1992
Linus Torvalds verteilte die Version 0.12 per anonymous FTP im Internet, was zu einem sprunghaften Anstieg der Testerzahl führte. Da dieser Anstieg so groß wurde, daß die nötige Kommunikation nicht mehr per Email zu bewältigen war, wurde in den Usenet News die Gruppe alt.os.linux ins Leben gerufen. Dies hatte zur Folge, daß eine explosionsartige Weiterentwicklung des Systemes in ganzen Internet stattfand und von Linux Torvalds koordiniert wurde.

1993
Es arbeiten bereits über 100 Programmierer am Linux-Code mit. Durch Anpassung des Linuxkernels an die GNU Umgebung der Free Software Foundation (FSF) im Jahre 1993 wuchsen die Möglichkeiten von Linux erneut stark an, da man nun auf eine große Sammlung an vorhandener Software und Tools zurückgreifen konnte die unter Linux liefen.

1994
Mit der ersten stabielen Linux Version wurde der Kernel netzwerkfähig und die User-Zahl steigt auf 100.000 an. Ein wichtiger Schritt geschah 1994 war auch die Adaption eines Graphical User Interfaces (GUI). Diese wurde von einer weiteren non-profit Gruppe, dem Xfree86 Projekt, beigesteuert.
Linus Torvalds stelle nun den Quelltext des Linuxkernels offiziell unter die GPL. Somit war die freie Existens von Linux gesichert.

1995
Linux wird auf die Plattformen Intel (i386) , Digital (DEC) und Sun Sparc portiert. Das Linux kann sich nun mit vollem Schwung auf den vielen Platformen ausbreiten.

1996
Mit der neuen Version 2.0 des Linux-Kernels können nun mehrere Prozessoren gleichzeitig angesteuert werden. Linux verliert langsam seinen Bastlerstatus und wir zu einer ernst zu nehmenden Alternative für Firmen.

1997
Nun erscheinen wöchentlich neue, akualisierte Linux Kernel Versionen. Verschiedene namhafte Firmen beginnen ihre Software auf Linux zu portieren. Netscape ihren Webbrowser, Applixware ihre Office Anwendung und die Software AG Ihre Datenbank Adabas D. Damit gibt es immer mehr professionelle Software Packete für Linux.

1998
1998 wird das X-Windowmanager Projekt mit dem Namen KDE gestartet. Es arbeiten etwa 10.000 Programmierer am Quellcode dieser heute meist verbreiten Desktopumgebung.

 

Kernel Versionen Zeitlinie
- September 1991: Ver. 0.01
- Oktober 1991: Ver. 0.02
- Oktober 1991: Ver. 0.03
- November 1991: Ver. 0.10
- Dezember 1991: Ver. 0.11
- Januar 1992: Ver. 0.12
- März 1992: Ver. 0.95
- April 1992: Ver. 0.96
- Oktober 1992: Ver. 0.98.2
- Oktober 1992: Ver. 0.98.3
- Dezember 1993: Ver. 0.99.14
- März 1994: Ver. 1.00
- April 1994: Ver. 1.10
- März 1995: Ver. 1.20
- Juni 1995: Ver. 1.30
- Juni 1996: Ver. 2.00
- September 1996: Ver. 2.10
- April 1997: Ver. 2.1.35
- März 1998: Ver. 2.1.90
- Januar 1999: Ver. 2.20
- Mai 1999: Ver. 2.30
- Januar 2001 Ver. 2.4

 


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