Freitag, 23.06.2017
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Auswahl einer Distribution

Einleitung
Das Angebot an verschiedensten Distributionen ist bereits sehr gross und es ist für einen Anfänger oder Umsteiger nicht gerade einfach sich für eine Distribution zu entscheiden. Dieser Bericht soll eine kleine Hilfe sein. Die Angaben beruhen auf der persönlichen Meinung des Autors. Vielleicht findet man heraus das einem eine andere Distribution doch besser passt.

Entscheidung
Wie entscheidet sich ein Linuxuser überhaupt für eine Distribution? Nun ich würde sagen, meistens funktioniert dies über Mund zu Mund Propaganda. Zweitens würde ich sagen sind die Zeitschriften daran beteiligt, die gratis Versionen ihren Publikationen beilegen. Welche Distribution man verwendet, hat meistens zwei Gründe. Zum einen die Abwägung der Funktionen (was wird mir geboten) und zum zweiten ist es eine Frage der Einstellung gegen über den Distributionen.

Kenntnisse und Bedürfnisse
Um die richtige Distribution auswählen zu können, muss man sich zuerst einmal über die eigenen Informatik Kenntnisse im klaren sein. Für einen Anfänger eignet sich nicht die gleiche Distribution wie für einen Systemadministrator der schon 10 Jahre in seinem Beruf tätig ist. Es geht darum ein Profil des zukünftigen Users zu erstellen. Was sind seine Vorkenntnisse, was sind seine Anforderungen, wie will er Linux benutzen etc.

Das Profil und die Distributionen dazu
Es ist klar das ich hier nicht alle Distributionen berücksichtigen können. Darum habe ich mich für die wichtigsten entschieden. Es gibt natürlich auch Distributionen die für alle geeignet sind. Zum Beispiel Suse ist ein solcher Kandidat. Aber doch ist Suse für Freaks und solche die stark basteln wollen nicht unbedingt das richtige.

Der Anwender
Den Anwender interessiert es eigentlich wenig wie nun die Daten wirklich auf die Festplatte kommen etc. Er braucht den PC vor allem für Briefe und verschiedene Tabellen für seinen Sportverein. Er möchte ab und zu mal eine CD hören und sich vielleicht mal ein kleines Spiel gönnen.
Distributionen: Suse, EasyLinux, CorelLinux

Der Poweruser
Der Poweruser nützt seinen PC schon recht ausführlich aus. Er scannt und bearbeitet seine Fotos die er von der Digitalkamera heruntergeladen hat. Er sieht sich DVD‘s an und betreibt ein kleines Netz Zuhause.
Distributionen: Suse, Redhat Mandrake

Der Entwickler
Programmierer brauchen viele Entwicklertools und brauchen auch einen guten Einblick in das System. Weiter braucht er sämtliche Libraries die irgend einer auf dieser Welt auch nur auf ein Klosettpapier gekritzelt hat.
Distributionen: Redhat, Suse, Debian

Der Systemadministarator
Systemadministratoren nutzen das Linuxsystem geschäftlich und das gibt schon ganz ein anderes Anforderungsprofil. DNS, DHCP, Samba etc alles muss möglich sein. Er konfiguriert sein System lieber über Configfiles als sich mit Wizzards herumzuschlagen.
Distributionen: Redhat, Debian

Der Freak
Für den Freak geht nichts über ein Configfile in dem er seine Programme, die er selber compiliert hat, konfigurieren kann. Er hat sich auch seine Distribution in stundenlanger Arbeit selber zusammengestellt.
Distributionen: Slackware, Debian, oder eben die eigene




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